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Use Case

Pensionslückenrechner

Finanzberatung · Beamte & Soldaten14. November 2025Tyler Fiekens
Ergebnis
50 Leads in 25 Tagen

Ausgangslage

Tobias Müller ist selbstständiger Finanzberater mit 13 Jahren eigenem Hintergrund beim Militär. Er hat sich auf eine hochspezifische Zielgruppe spezialisiert: Beamte und Soldaten im DACH-Raum — Menschen mit einem komplexen Versorgungssystem, das die meisten Berater nicht verstehen.

Sein Problem: Die Zielgruppe ist anspruchsvoll. Ein generisches PDF über Altersvorsorge bewegt niemanden. Beamte wissen, dass sie eine Pension bekommen — aber kaum jemand weiß, wie groß die Lücke zwischen aktivem Gehalt und tatsächlicher Nettopension wirklich ist. Und genau da fehlte der Hebel: kein konkretes Erlebnis des Problems, keine Dringlichkeit, kein Gespräch.

Zielsetzung

Wir wollten einen Leadmagneten bauen, der:

  • Die reale Pensionslücke auf Basis des individuellen Besoldungsgrads berechnet
  • Kaufkraftverlust über 25+ Jahre durch Inflation sichtbar macht
  • Beamte und Soldaten separat abbildet (unterschiedliche Versorgungslogik)
  • Konkrete Kapitalbedarf-Zahlen nennt, statt abstrakte Prozentsätze
  • Vorqualifizierte Leads direkt in den Kalender von Tobias bucht

Was wir gebaut haben

Der Pensionslückenrechner ist ein interaktiver 7-Schritt-Rechner, der in unter 90 Sekunden eine individuelle Versorgungsanalyse erstellt — basierend auf den aktuellen Bundesbesoldungstabellen (Stand Mai 2026).

Der Nutzer gibt ein: Status (Beamter oder Soldat), Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe, Familienstand und Kinderzahl, Dienstjahre, gewünschtes Renteneintrittsalter, Ziel-Nettoeinkommen in heutiger Kaufkraft sowie eine Inflationsannahme.

Das System berechnet daraus:

  • Monatliche Nettopension auf Basis der Dienstjahre und Besoldungsgruppe
  • Versorgungslücke (z. B. 2.207 €/Monat)
  • Pensionsquote (z. B. 71,75 % des aktiven Einkommens)
  • Kaufkraftverlust über die Rentenphase
  • Benötigtes Zusatzkapital um die Lücke zu schließen (z. B. 491.992 €)

Am Ende kein generischer CTA. Der Nutzer sieht seinen persönlichen Versorgungsstatus — und wird direkt eingeladen, einen Strategiecall mit Tobias zu buchen, um konkrete Lösungsszenarien zu besprechen.

Technische Details

  • Echtzeit-Berechnung gegen aktuelle Bundesbesoldungstabellen
  • Separate Berechnungslogik für Beamte und Soldaten
  • Steuer- und Sozialversicherungsabzüge eingebettet (vereinfacht, DSGVO-konform)
  • Calendly-Integration direkt im Tool (kein Redirect)
  • Lead-Daten werden per Webhook an CRM übermittelt
  • Mobile-first, lädt in unter 200ms

Ergebnis

25 Tage nach dem Launch:

  • 50 qualifizierte Leads — alle mit eigenem Berechnungsergebnis vorqualifiziert, alle mit verifizierter Telefonnummer
  • Jeder Lead sofort kontaktierbar — keine Fake-Nummern, kein manuelles Nachfassen
  • Conversion Rate: 34 % (Rechner-Abschluss → Terminbuchung)
  • Durchschnittlicher Kundenwert: ~3.200 €
  • Kosten pro qualifiziertem Lead sanken von ~180 € auf ~42 €

Tobias sagt es selbst: "Die Leute kamen mit ihrer eigenen Pensionslücke zum Erstgespräch — und jede Nummer war verifiziert. Kein Phantom-Lead, kein Spam. Ich konnte sofort loslegen."

Lessons Learned

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Lead-Magneten: Der Nutzer gibt seine Daten her, weil er ein konkretes, persönliches Ergebnis will. Kein allgemeines Whitepaper — sondern seine Zahl, sein Kapitalbedarf, seine Lücke.

Das schafft eine andere Gesprächsqualität. Tobias tritt nicht mehr als Verkäufer auf, der ein Problem erst erzeugen muss — sondern als Berater, der ein Problem löst, das der Nutzer schon selbst gesehen hat.

RechnerLead-GateCalendlyCRM-Sync

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